Ticketkauf

Frage von Gast

Das System Nextticket baut wie das Handyticket auf die Verfügbarkeit einer mobilen Datenverbindung auf. Ich würde wünschen, dass klar festgelegt wird, dass die Verantwortung für die störungsfreie Datenübertragung nicht beim Kunden liegt, insbesondere da die Abdeckung im Mobilfunknetz in vielen Stellen immer noch dürftig ist. Auch sollte klar gereglt sein, dass Fehler, im Zusammenspiel zwischen APP und Mobilgerät des Kunden immer in der Verantwortung des Verkehrsunternehmens liegt.

Antwort von VRR Team HH

Es ist richtig, dass es immer noch einzelne Gebiete gibt, in denen die Datennetze noch nicht die Qualität haben, die wünschenswert wäre. Und wie beim HandyTicket benötigt auch nextTicket beim Check-in zumindest soviel Datennetz, dass die Check-in-Daten und die Fahrtberechtigung hin- und hergeschickt werden können. Beim Check-out werden die Daten ggf. auch nachträglich vom Smartphone gesendet. Wenn so gut wie gar kein Netz da ist, ist nextTicket ggf. noch nicht passend. Das ist in unserem Verkehrsraum allerdings ausgesprochen selten. Auch durch den Praxistest wird sich zeigen, inwieweit die Netzqualität Einfluss auf die Nutzbarkeit von nextTicket hat. Wie bei neuen technischen Ansätzen üblich, werden Problemfälle vor allem zum Lernen und Verbessern genutzt und nicht zur Verantwortungsverschiebung.

Kommentare

Normalerweise erkennt die nextTicket-App, wenn Sie sich nicht mehr auf typische Weise im ÖPNV bewegen. Ganz ausschließen, dass eine Fahrt, bei der Sie eingecheckt mit Taxi oder Auto unterwegs sind, dem ÖPNV zugeordnet wird, können wir leider nicht. Solte dies tatsächlich vorkommen, können Sie die besagte Fahrt unter der kostenfreien Hotline klären.